Für eine 3D-Gravur eignet sich vor allem hochwertiges, transparentes Kristallglas, das frei von Einschlüssen, Blasen oder Farbverläufen ist. Besonders bewährt hat sich sogenanntes optisches Glas (oft unter Bezeichnungen wie „K9 Crystal“ oder „Optical Crystal“ angeboten). Dieses Glas zeichnet sich durch eine sehr hohe Reinheit und gleichmäßige Struktur aus, sodass der Laserstrahl im Inneren präzise fokussiert werden kann, ohne dass es zu störenden Reflexionen oder Rissen kommt.
Gestaltung mit 3D-Lasergravur
Normales Fensterglas oder Pressglas ist für solche Gravuren in der Regel ungeeignet, da es kleine Unreinheiten und Spannungen enthält, die den Laserstrahl ablenken oder zu unsauberen Gravuren führen können. Auch Acrylglas (Plexiglas) kann zwar graviert werden, erreicht aber nicht die gleiche Brillanz und Tiefe wie echtes Kristallglas und wirkt meist weniger edel.
Das richtige Glas ist deshalb entscheidend, damit die Laserpunkte klar und kontrastreich erscheinen und ein dreidimensionales Motiv entsteht, das wie frei im Inneren des Würfels oder Blocks schwebt. Hochwertiges Kristallglas hat zudem den Vorteil, dass es besonders hart und kratzfest ist und somit die Gravur dauerhaft im Inneren geschützt bleibt – ohne zu verblassen oder sich abzunutzen.
Kurz gesagt: Für professionelle 3D-Gravuren kommt fast ausschließlich optisches, farbloses Kristallglas zum Einsatz, da nur dieses die nötige Reinheit und Qualität für gestochen scharfe Ergebnisse bietet.
